Schmerzen, Angst und die ungewohnte Umgebung kurz vergessen,

um einfach Kind zu sein

 

Junge Patienten für einen Moment aus ihrem Krankheitsalltag zu entführen, ihnen die Tür öffnen in eine Welt, in der sie die Möglichkeit haben, Schmerzen, Angst und die ungewohnte Umgebung kurz zu vergessen, um einfach Kind zu sein. Dabei wird es möglich, Gefühle besser zu verstehen:

Das sind die Ziele des Pantomimeprojekts. Angeleitet wird es von Michael Rogalla, besser bekannt als Clown Ichmael. Dabei ist Ichmael nicht nur einfach lustig, sondern geht durch seine einfühlsame Art und durch das Reduzieren von Sprache auf ein Minimum perfekt auf die Patienten ein. Somit erreicht er auch verschlossene oder nicht deutschsprachige Patienten.

Seit 2010 ist das Pantomimeprojekt fester Bestandteil des Kliniksalltags. Von Anfang an war die Reaktion und die Zustimmung der Eltern und Kindern sehr positiv. Nicht nur chronisch kranke Patienten, sondern die gesamte Station Köppe profitiert von der Arbeit des Pantomimen. Des Weiteren wird das Projekt wissenschaftlich Betreut und ausgewertet.

Gefördert wird das Projekt durch den Lions-Club Giessen Burg Gleiberg.

 

Literatur:
Brosig, B., Wahl, K. (2011):
Wir können sehen, dass die Freude echt ist

Kinder Spezial – Zeitschrift über Kinder und Jungendliche mit besonderen Bedürfnissen, 39: 31